WaldbewirtschafterInnen beobachten Biodiversität
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Hier finden Sie ausgewählte Texte, Grafiken und Statistiken zum Thema "Biodiversität im Wald". Sie stellen neben den Steckbriefen eine zusätzliche Möglichkeit dar, Wissenswertes über die Besonderheiten in unseren Wäldern zu erfahren. Bitte wählen Sie den gewünschten Beobachtungsschwerpunkt und die entsprechende Anwendungs-Kategorie aus oder verwenden Sie die Suchfunktion:

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Auswirkung der Waldbewirtschaftung auf Baummikrohabitate

Ausgewiesene Habitatbäume sollen Nutzwälder ökologisch aufwerten, da sie oft besondere Mikrohabitate wie Höhlen, Kronentotholz oder Risse aufweisen. Ob das so ist und wie sich die Waldbewirtschaftung auf die Anzahl der Mikrohabitate auswirkt, hat eine deutsche Studie in einem Bergmischwald untersucht. Tatsächlich weisen Habitatbäume mehr Mikrohabitate auf, auch wenn es in Beständen ohne Habitatbäume verschiedene Mikrohabitate gibt. Das Ausweisen solcher Individuen erhöht die Strukturvielfalt von Waldbeständen, während eine Bewirtschaftung und damit verbunden eine Stammzahlreduktion, die Anzahl der Mikrohabitate verringert aber auf die Vielfalt der Habitate keinen Einfluss hat.
Beobachtungsschwerpunkte
Höhlenbäume/Habitatbaumgruppen
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Habitatbäume, Mikrohabitate, Einfluss der Nutzung

Waldrandaufwertung: Einfluss von Exposition und Wüchsigkeit des Standortes

Ökologisch wertvolle Waldränder sind in der Schweiz selten und deshalb werden dort Waldrandaufwertungen vom Bund gefördert. Eine Studie, die im Kanton Argau gemacht wurde, untersuchte den Einfluss der Exposition des Waldrandes und der Wüchsigkeit des Standortes auf die ökologische Qualität. Dabei stellte sich heraus, dass südexponierte, nährstoffarme Standorte einen höheren ökologischen Wert aufwiesen, da dort die Vielfalt an Sträuchern und Kräutern höher war und es weniger Neophyten gab. Weitere Parameter für die ökologische Wertigkeit sind die Tiefe des Strauch- bzw. Krautsaumes und die Anzahl an Mikrohabitate. Waldränder können durch Maßnahmen und entsprechender Pflege aufgewertet werden, wobei die Gefahr eines Misserfolges bei südexponierten, mageren Standorten am geringsten ist.
Beobachtungsschwerpunkte
Kleinbiotope und Sonderstandorte
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Ökologische Wertigkeit, Waldrandaufwertung, Exposition, Wüchsigkeit, Statistische Methoden

Anpassung standortheimischer Baumarten an den Klimawandel

In deutschen Naturwaldreservaten wurde untersucht, wie sich die Baumartenzusammensetzungen in den letzten Jahren verändert haben. Diese Jahre waren von den Auswirkungen des Klimawandels wie höhere Temperaturen und längere Trockenperioden, geprägt. Ausgesucht wurden Waldbestände, die sich ohne Einfluss des Menschen entwickeln und einheitliche Parameter aufwiesen. Als eine der ersten Ergebnisse stellte sich 2017 heraus, dass der Einfluss des Klimawandels der letzten Jahrzehnte auf die Baumartenzusammensetzung noch nicht gegeben ist. Der Anteil der Rotbuche ist gestiegen, was schon öfter in Naturwaldreservaten beobachtet wurde.
Beobachtungsschwerpunkte
Besondere Gehölze
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Naturwaldreservate in Deutschland, Baumartenzusammensetzung, Klimaveränderung

Moorschutz im Wald, Gestern-Heute-Morgen

Wald und Moor passen durchaus zusammen, denn anders als die baumfreien Hochmoore Nordwesteuropas waren die Moorgebiete in Mitteleuropa (hier am Beispiel Bayern) teilweise mit Gehölzen wie der Spirke, Birkenarten oder der Rotkiefer bewachsen. Auch der Wald am Moorrand leistet seinen Beitrag indem er das Moor vor Nährstoffeintrag und Wind schützt. Renaturierungen von Mooren gibt es schon seit einigen Jahrzehnten, nachdem man deren ökologische Wertigkeit erkannt hat. Heutzutage kommt der Aspekt des Klimaschutzes hinzu, da beim Moorwachstum Kohlenstoff dauerhaft im Torf gespeichert wird. Voraussetzung ist ein genügend hoher Wasserstand, dessen Wiederherstellung bei einer Moorrenaturierung im Vordergrund steht.
Beobachtungsschwerpunkte
Kleinbiotope und Sonderstandorte
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Renaturierung von Mooren, Waldgesellschaften in Mooren und deren Rändern, Spirke, Artenschutz

Aktuelles zur Entwicklung des Eschentriebsterbens

Der Erreger des Eschentriebsterbens, das Falsche Weiße Stängelbecherchen, befällt die in Europa heimischen Eschen, schwächt sie erheblich und macht sie anfällig für sekundäre Schaderreger, die bis zum Tod des Baumes führen können. In Großbritannien wurde das gesamte Genom der Esche sequenziert und Gene gefunden, die die Empfindlichkeit bzw. die Widerstandskraft gegenüber dem Erreger beeinflussen. Da es regional unterschiedliche Pilzstämme gibt, müssen je nach Region verschiedene resistente Individuen gefunden werden. Es wird an Waldbesitzer appelliert, gesund aussehende Eschen im Wald zu belassen um die Naturverjüngung zu fördern. Unter den Zahlreichen Jungpflanzen können sich wiederum einige resistente Exemplare befinden die für den Fortbestand der Esche von Bedeutung sind.
Beobachtungsschwerpunkte
Spezielle Pflanzenarten
Kategorien
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Eschentriebsterben, Resistente Bäume, Ökologische Bedeutung, Genomsequenzierung

Pflanzenwirkungen zum Schutz vor flachgründigen Rutschungen


Schweizer Wissenschaftler untersuchten im Rahmen eines Projektes die Möglichkeiten mit biologischen Maßnahmen flachgründige Rutschungen zu verhindern. Neben der Analyse von 200 Rutschungen in den Alpen wurden auch Scherversuche durchgeführt. Es zeigte sich, dass Rutschungen oft in Waldlücken auftraten und dass ein arten- und strukturreicher Wald den besten Schutz dagegen darstellt. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass Mykorrhizapilze eine wichtige Rolle spielen weil sie einerseits die Gesundheit und das Wachstum der Gehölze verbessern und den Boden nachhaltig stabilisieren. Die Kosten für eine optimale Waldpflege belaufen sich auf einen Bruchteil jener Kosten, die bei einem Schadensfall anfallen.
Beobachtungsschwerpunkte
Spezielle Pflanzenarten
Kategorien
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Rutschungen, Hangstabilität, Bestandsaufbau, Ingenieurbiologie

Mykorrhiza- Eine faszinierende Lebensgemeinschaft im Wald

Fast alle heimischen Baumarten leben mit verschiedenen Pilzarten in Symbiose, welche Mykorrhiza genannt wird. Für beide Partner dieser Lebensgemeinschaft ergeben sich Vorteile, da der Baum vom Pilz verschiedene Nährstoffe bekommt und andererseits der Pilz das Photosyntheseprodukt Zucker erhält. Denn einerseits können die Pilzfäden, die viel feiner als Pflanzenwurzeln sind den Boden besser erschließen und andererseits können nur grüne Pflanzen assimilieren. Des Weiteren sind die Bäume besser vor Schadstoffen geschützt und resistenter gegen Schaderreger. Ein zu hoher Stickstoffeintrag wirkt sich auf die Entwicklung von Mykorrhizapilzen negativ aus und eine vollständige Räumung von Schlagflächen führt zum Verlust potentieller Symbiosepartner. Waldbauliche Eingriffe, die die Mykorrhiza fördern können eine Durchforstung dunkler, dichter Bestände, das Belassen von Jungwuchs auf Schlagflächen und der Aufbau bzw. der Erhalt von artenreichen Beständen sein.
Beobachtungsschwerpunkte
Besondere Gehölze
Spezielle Pflanzenarten
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Pilze, Symbiose, Nährstoffversorgung, Schadstoffe, Mykorrhizaförderung

Waldwirtschaft: Höhere Produktivität durch Artenvielfalt


Zum ersten Mal haben Wissenschaftler die Biodiversitär und ihren EInfluss auf die Produktivität von Wäldern weltweit untersucht. Dafür simd Daten von mehr als 770.000 Probefläcen aus 44 Ländern ausgewertet worden. Die Autoren schlussfolgern, dass ein Artenrückgang zu massiven Einschnitten bei der Produktivität der Wälder führt, während in Mischbeständen umgewandelte Monokulturen sgnifikant höhere Holzzuwächse erbringen können.
Beobachtungsschwerpunkte
Besondere Gehölze
Kategorien
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Produktivität, Mischbestände, Waldmonokultur, umweltpolitische Maßnahmen

Impacts of species richness on productivity in a large-scale subtropical forest experiment


Es wurden Experimente in Waldparzellen vorgenommen um den Effekt der Artenvielfalt auf die Funktionen des Waldes und auf die Kohlenstoffspeicherkapazität zu testen. Es wurden in Parzellen die 1-16 Pflanzenarten aufwiesen durch Pflanzungen die Artenzahl auf 150 Arten erhöht. Es konnte von den Autoren und Autorinnen nachgewiesen werden dass, in Mischwäldern nicht nur mehr Arten und stabilere Bestände zu finden sind, sondern sie weisen die wesentlich höhere Kohlenstoffspeicherkapazität gegenüber Monokulturen auf.
Beobachtungsschwerpunkte
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Biodiversität, Artenvielfalt, Experiment

Biodiversität - Mehr als Artenvielfalt


Die Herausforderungen an unsere Wälder steigen.Eine gezielte Förderung der Biodiversität kann dazu beitragen,die Wälder anpassungsfähig und resilient gegen Umweltveränderungen zu gestalten. Allgemein sollte das Ziel von Biodiversotätsmassnahmen keine maximale Artenzahl, sondern eine lokal typische Artenzusammensetzung sein.
Beobachtungsschwerpunkte
Totholz
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Biodiversität, Artenvielfalt

Festungen im Walde - Der Schutz von Habitatbäumen im 19. Jahrhundert


Der Schutz von Habitatbäumen ist fester Bestandteil moderner Naturschutzkonzepte im Wald. Wenig bekannt ist, dass die Geschichte des Habitatbaumschutzes bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreicht. Damals wurden alte Bäume einerseits aus romantischen und ästhetischen Gründen erhalten, anderseits auch, um Lebensräume für Vögel und Fledermäuse zu schützen, die als wichtige Helfer bei der Bekämpfung von Forstschädlingen erkannt worden waren.

In diesem Artikel aus Natur und Landschaft 07/2017, der Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege, finden sich Ausschnitte aus zeitgenössischen Veröffentlichungen, in denen zum Schutz von Habitatbäumen aufgerufen wird. Zudem wird darüber berichtet, wie die damaligen Forstleute auf die Forderungen nach dem Erhalt von Specht- und Höhlenbäumen reagiert haben.
Beobachtungsschwerpunkte
Höhlenbäume/Habitatbaumgruppen
Kategorien
Gute Geschichten
Schlagwörter
Habitatbaum, Höhlenbrüter, Naturschutzgeschichte

Das Alpenschneehuhn - Vogel mit

Alle Raufußhühner, zu denen das Alpenschneehuhn zählt, haben ein gemeinsames Merkmal: Ihre Füße sind „rau“ – sie sind befiedert und weisen im Winter seitlich an den Zehen hornige Stifte auf, die das Gehen im Schnee erleichtern. Beim Alpenschneehuhn sind die Zehen bis zu den Krallen dicht befiedert.

Diese und andere Geschichten vom Alpenschneehuhn zum Weitererzählen beschreibt die Biologin Stephanie Wohlfahrt im vorliegenden Artikel.
Beobachtungsschwerpunkte
Spezielle Tierarten
Kategorien
Gute Geschichten
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Alpenschneehuhn, Baumgrenze, Raufußhühner

Der Zunderschwamm

Der Ausspruch „Es brennt wie Zunder“ bezieht sich auf eben diese Eigenschaft der weichen Zunderschicht des Pilzes – sie befindet sich dort, wo der Pilz am Baumstamm festgewachsen war. Der älteste Nachweis dafür, dass der Mensch den Zunderschwamm mit Hilfe von Feuersteinen zum Glimmen brachte, stammt aus einer 7000 Jahre alten Siedlung, die in Dänemark entdeckt wurde. Auch der Gletschermann Ötzi, der etwa vor 5000 Jahren lebte hatte Zunderschwamm und Pyritkristalle in seiner Tasche dabei.

Diese und andere Geschichten vom Zunderschwamm zum Weitererzählen beschreibt die Biologin Stephanie Wohlfahrt im vorliegenden Artikel.
Beobachtungsschwerpunkte
Totholz
Kategorien
Gute Geschichten
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Zunderschwamm, Laubholz

Fledermäuse

Fliegen ist eine sehr energiezehrende Fortbewegungsart, vor allem in der Nacht, wo es keinerlei Thermik gibt. Um diese Leistung zu vollbringen und zugleich ein Jungtier säugen zu können benötigt eine Fledermaus pro Nacht ein Drittel ihres Körpergewichts an Nahrung. Das macht bei einem Mausohr an die 10 Gramm Insekten pro Nacht aus – an die 5000 Mücken!

Diese und andere Geschichten von Fledermäusen zum Weitererzählen beschreibt die Biologin Stephanie Wohlfahrt im vorliegenden Artikel.
Beobachtungsschwerpunkte
Höhlenbäume/Habitatbaumgruppen
Spezielle Tierarten
Kategorien
Gute Geschichten
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Fledermäuse, Langohr-Fledermaus, Abendsegler

Waldameisen

Der Großteil des Ameisennestes ist unsichtbar, da er unterirdisch angelegt wird. Hier befinden sich vor allem die Brutkammern mit den Eiern und Larven. An sonnigen Stellen ist der oberirdische Teil des Nestes niedrig und flach, um eine Überhitzung zu vermeiden, wohingegen er an schattigen Stellen grösser und steiler ist.

Diese und andere Geschichten von Waldameisen zum Weitererzählen beschreibt die Biologin Stephanie Wohlfahrt im vorliegenden Artikel.
Beobachtungsschwerpunkte
Spezielle Tierarten
Kategorien
Gute Geschichten
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Waldameisen, Specht, Rindenläuse

Der Eichelhäher

Werden die unvermeidlichen Schmarotzer im Federkleid des Eichelhähers einmal zu lästig, nimmt er gerne ein „Säurebad“ im nächstgelegenen Ameisenhaufen, indem er sich von den Ameisen mit Ameisensäure bespritzen lässt.

Diese und andere Geschichten vom Eichelhäher zum Weitererzählen beschreibt die Biologin Stephanie Wohlfahrt im vorliegenden Artikel.
Beobachtungsschwerpunkte
Spezielle Tierarten
Kategorien
Gute Geschichten
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Eichelhäher, Eiche

Brücken zwischen Wald und offenem Land

Waldränder gehören zu unseren artenreichsten Naturräumen, weil sie sowohl von Waldarten als auch Offenlandarten besiedelt werden. Von vielfältig strukturierten Waldrändern profitieren nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch Forstwirtschaft, Jagd und Landwirtschaft. Ein gut strukturierter Waldrand vermindert die Gefahr von Sturmschäden und ist Lebensraum für Nützlinge, die auf angrenzenden Feldern den Schädlingsdruck minimieren können.

In dieser Broschüre finden sich neben interessanten Informationen zum Aufbau eines Waldrands auch Tipps, wie bestehende Waldränder gepflegt und verbessert werden können oder neue, strukturreiche Waldränder geschaffen werden können.
Beobachtungsschwerpunkte
Kleinbiotope und Sonderstandorte
Besondere Gehölze
Kategorien
Grafiken
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Waldrand, Pflegemaßnahmen, Strauchgürtel, Krautsaum

Warum tote Käferbäume stehen lassen?

Der folgende Artikel führt Gründe auf, warum vom Buchdrucker verlassene Fichten stehen gelassen werden sollen. Offensichtlich ist, dass das Fällen verlassener Käferfichten nichts zur Bekämpfung beiträgt. Sind solche Bäume erst seit ein paar Wochen vom Buchdrucker verlassen, gibt es sogar einen Grund diese als Bekämpfungsmaßnahme stehen zu lassen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die in der Brut entwickelnden natürlichen Feinde (Antagonisten) und die natürlichen Regulationsmechanismen im Verlaufe eines unbeeinflussten Befalls immer wirkungsvoller werden.

Folgender Artikel von Beat Wermelinger vom WSL erklärt welchen Einfluss Antagonisten auf die Verbreitung des Buchdruckers haben und zeigt zudem noch andere Gründe auf, warum es wichtig ist, Totholz im Wald zu fördern.

Beobachtungsschwerpunkte
Totholz
Kleinbiotope und Sonderstandorte
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Totholz, Borkenkäfer, Regulationsmechanismen

Empfehlungen zur Aufwertung von Reptilien-Habitaten im Wald

Wälder bieten eine Vielzahl an wertvollen Standorten für Reptilien. Dazu zählen Blockschutthalden, Geröllablagerungen oder Trockenmauern. Optimal ist zudem eine relativ großräumige Kombination von Waldflächen, Waldrändern sowie strukturreichem Weide- und Wiesenland. Innerhalb des Waldes ist eine mosaikartige Struktur bestehend aus Baumbestockung, Sträucherbestockung, Grasflächen sowie offenen Blockschuttflächen anzustreben.
Durch gezielte Maßnahmen, wie beispielsweise größere Auflichtungen sowie das Anlegen von kleinen Asthaufen können Lebensräume für zahlreiche Reptilienarten geschaffen werden.

Im Rahmen dieses Artikels wird erklärt, welche Standorte sich für die Förderung von Reptilien, insbesondere Schlangen, eignen und welche Maßnahmen durchzuführen sind um die Qualitäten dieser Standorte zu verbessern. Außerdem wird das Thema Öffentlichkeitsarbeit sowie Monitoring behandelt.


Beobachtungsschwerpunkte
Kleinbiotope und Sonderstandorte
Spezielle Tierarten
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Bewirtschaftungsmaßnahmen, Habitate

Der Wildapfel – eine hölzerne Rarität

Wildäpfel gehören zur Familie der Rosengewächse und sind mit rund 20 Arten in fast ganz Europa, Westasien und in Nordamerika vertreten. Im Volksmund werden sie auch Holzapfel genannt. Dieser seltenen Wildobstart wurde seit geraumer Zeit und vor allem aus forstlicher Sicht wenig Beachtung geschenkt. Mit seiner dicken Verästelung dient der Wildapfel jedoch vielen Kleintieren als Versteck. Besonders Höhlenbrüter schätzen die häufig Stammhöhlen und –löcher als Höhlen.

Dieser Artikel von Koni Hähne (Schweizerförster) erklärt die Kulturgeschichte sowie den ökologischen Nutzen dieser Baumart. Zudem geht er auf die Herkunft des Wortes „Apfel“ ein.
Beobachtungsschwerpunkte
Besondere Gehölze
Kategorien
Gute Geschichten
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Wildapfel, Wildobstart

Seltene Bäume in unseren Wäldern

Die biologische Vielfalt ist für den Wald und für die Forstwirtschaft ein wichtiger ökologischer und ökonomischer Wert, weil sie die Grundlage für die Stabilität und Anpassungsfähigkeit der Wälder ist. Durch den Eintrag von Luftschadstoffen oder der Emission von klimaschädlichen Stoffen ist die Diversität in unseren Wäldern stark gefährdet. Auch der Verlust und die Zerschneidung von Waldflächen ist eine Bedrohung. Daher kann die Vermehrung des Waldes einen zusätzlichen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten. Besonders gefährdet sind Bäume, die in unseren Wäldern nicht so häufig vorkommen. Dies betrifft z.B. die Elsbeere, den Wildapfel und den Spitzahorn.

Die vorliegende Broschüre der Stiftung „Wald in Not“ stellt einige dieser Baumarten näher vor und gibt eine Anleitung zu ihrer Pflege und Erhaltung. Die Hinweise sollen dazu beitragen, diese Baumart im Rahmen einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung vermehrt anzupflanzen.
Beobachtungsschwerpunkte
Besondere Gehölze
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Vielfalt, Pflege, Erhaltung

Waldtagfalter

Waldtagfalter gehören zu den Schmetterlingen die obligat oder sehr stark an Lebensräume im Wald gebunden sind. Der Wald ist für viele Schmetterlinge ein wichtiges Zuhause wodurch sie auf eine sorgfältige und ihren Bedürfnissen entsprechende Waldnutzung angewiesen sind. Dadurch sind einige von ihnen stark bedroht.

Birdlife aus der Schweiz gibt einen Überblick über die im Wald vorkommenden Schmetterlingsarten und erklärt auf welche Waldlebensräume die Arten angewiesen sind.

Beobachtungsschwerpunkte
Spezielle Tierarten
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Waldlebensräume, besondere Tierarten

Der Weißrückenspecht braucht viel Totholz

Der Weißrückenspecht lebt überwiegend in Laubwäldern, denen auch Nadelhölzer beigemischt sein können. Er hat einen deutlich längeren Schnabel als der Buntspecht, und setzt diesen ein um Insektenlarven aus ausgestorbenem Holz herauszuschlagen. Auf der Suche nach kleinen Larven von Nagekäfern arbeitet er sowohl an frisch totem Holz als auch an stark vermodertem Holz. Mehrere Untersuchungen haben diesbezüglich die enorme Empfindlichkeit des Weißrückenspechts gegenüber intensiven Holznutzungen, welche die Totholzentstehung bremsen, belegt.

Der vorliegende Artikel aus Ornis 4/08, der Zeitschrift des Schweizer Vogelschutzes SVS/Birdlife Schweiz, erklärt warum der Weißrückenspecht ganzjährig auf Totholz angewiesen ist und warum er bei der Entwicklung von Waldnaturschutzkonzepten mit einbezogen werden soll.
Beobachtungsschwerpunkte
Höhlenbäume/Habitatbaumgruppen
Totholz
Spezielle Tierarten
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Totholz, Habitatbäume, Höhlenbäume

Der Schwarzspecht - Holzbaumeister mit Schlüsselfunktion

Der Schwarzspecht ist die größte Specht-Art in unseren heimischen Wäldern. Mit seinem langen und meisselförmigen Schnabel, seinen kräftigen Kletterfüßen und dem langen mit Muskeln bepackten Hals ist er ideal an das Leben im Wald angepasst. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Ameisen und Käferlarven die er in alten Fichtenbäumen vorfindet. Zur Anlage von Brut- und Schlafhöhlen bevorzugt der Specht 100 Jahre alte Buchen mit einem Durchmesser von mindestens 40 cm, was ihn zu einem typischen Bewohner von Mischwäldern macht.

Dieser Artikel beschreibt, wie der Körper des Schwarzspechts an die Gegebenheiten im Wald angepasst ist und warum er in den heutigen bewirtschafteten Mischwäldern unersetzlich und eine Schlüsselart für viele andere Tierarten ist.
Beobachtungsschwerpunkte
Höhlenbäume/Habitatbaumgruppen
Totholz
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Totholz, Habitatbäume, Höhlenbäume

Naturnaher Waldbau auf häufigen Waldstandorten für die Biodiversität

Durch eine Bewirtschaftung nach den Grundsätzen des Naturnahen Waldbaus können Wälder mit einer reichen Vielfalt an Lebensräumen, Strukturen und Arten geschaffen werden. Sie bewahren ihr Potenzial als Wirtschafts-, Schutz- und Erholungswald und sind damit auch von Interesse für die Waldbewirtschafter.

Dieser Artikel von Birdlife aus der Schweiz gibt einen Überblick über biodiversitätsfördernde waldbauliche Maßnahmen und gibt an, welche Auswirkungen diese auf die Fauna und Flora im Wald haben.

Beobachtungsschwerpunkte
Höhlenbäume/Habitatbaumgruppen
Totholz
Spezielle Tierarten
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Biodiversität, Waldbau, Bewirtschaftungsmaßnahmen

Auflistung der Amphibien- und Reptilienarten Österreichs

Diese von der Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz („Larch“) zusammengestellte Übersicht listet die heimischen Amphibien- und Reptilienarten auf.

Erwähnt werden dabei die Lebensraumansprüche als auch die Gefährdungsursachen. Zusätzlich wird darauf eingegangen, durch welche Schutzmaßnahmen die Lebensraumqualitäten der Amphibien und Reptilien verbessert werden können.
Beobachtungsschwerpunkte
Kleinbiotope und Sonderstandorte
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Lebensraumansprüche

Tannenhäher - Porträt eines unbekannten Vogels

Der europäische Tannenhäher (Nucifraga caryocatactes carayocatactes) lebt in weiten Teiles Europas, seine Verbreitung wird durch das Vorkommen der Früchte der Zirbelkiefer und der Haselnuss bestimmt. Als Singvogelart gehört er zur Familie der Rabenvögel. Er ist omnivor, in den Herbst- und Wintermonaten überwiegt jedoch der pflanzliche Anteil der Nahrung. In seinem Unterkehlsack kann der Tannenhäher bis zu 80 Piniensamen bzw. 20 Haselnüsse deponieren, um sie an einem ruhigen Ort aus zu würgen und sie mittels wuchtiger Hiebe zu öffnen.

Tannenhäher sammeln zur eigenen Ernährung sowie zur Jungenaufzucht bis zu 100.000 Kiefernsamen pro Jahr. Dafür werden in einem 0,5 – 15 ha großen Revier durchschnittlich 6000 Verstecke angelegt, wobei jedes davon bis zu 15 Samen enthalten kann. Die Zielgenauigkeit, mit der der Vogel seine Futterdepots wieder auffindet liegt bei 80-95%, wodurch nicht alle Samen gefressen werden und im Boden auskeimen können.

Im vorliegenden Artikel wird darauf hingewiesen, warum der Tannenhäher nützlich für die Wiederaufforstung der Wälder ist und warum er gerade auf abgeholzten Flächen, sowie auf Lawinenabrüchen und in der „Kampfzone“ des Waldes seine Futterdepots anlegt.
Beobachtungsschwerpunkte
Spezielle Tierarten
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Verbreitung, Futterdepots, Wiederaufforstung

Hirschkäfer und Co.: Schutzmassnahmen für holzbewohnende Grosskäfer

Holzbewohnende Großkäfer sind keine einheitliche Käfergruppe. Gemeinsam ist ihnen jedoch die Abhängigkeit von Holz, oft von Totholz oder absterbendem Holz, weshalb sie auch Xylobionten genannt werden.
In unseren Wäldern fehlen jedoch oftmals richtig dicke und alte Bäume in genügender Anzahl, und wenn sie noch vorhanden sind, so fehlt möglicherweise die notwendige Besonnung der Stämme, da viele Arten wärmeliebend sind. Für diese Arten ist der Wald meist zu dunkel.

Neben dem richtigen Standort ist zudem die Baumart entscheidend. Viele Käferarten brauchen ganz bestimmte Baumarten mit bestimmter Qualität und bestimmten lokalklimatischen Bedingungen. Von besonderer Bedeutung sind Eichen, Weiden, Pappeln, Linden, Obstbäume und Rotföhre. Vor allem der Eiche kommt hierbei eine überragende Bedeutung zu. So kommen an der Trauben- und Stieleiche unter anderem der Hirschkäfer, der große Eichenheldbock, der kleine Eichenbock, der Sägebock und der Balkenschröter vor.

Vorliegender Artikel der NATURAMA Aargau erklärt die Notwendigkeit des Totholzes für xylobionte Tierarten und weist darauf hin, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein dauerhaftes Überleben holzbewohnender Insektenarten im Wald ermöglicht wird.
Beobachtungsschwerpunkte
Höhlenbäume/Habitatbaumgruppen
Totholz
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Schutzmaßnahmen, Xylobionten, Totholz

Praxismerkblatt für Amphibien im Wald

Die Mehrheit der Amphibien ist zumindest für eine bestimmte Phase ihres Lebenszyklus auf den Wald angewiesen. Die dort vorhandenen Gewässer (Fahrspuren, Pfützen, vernässende Senken, Weiher oder kleine Seen) werden zur Fortpflanzung, als Sommerlebensraum oder als Winterquartier benötigt.

Die Schweizer Organisation „karch“ befasst sich im vorliegenden Artikel mit den Lebensraumansprüchen sowie Förderungsmaßnahmen, mit denen Amphibienhabitate geschaffen werden können. Dabei wird besonders auf die Ansprüche der Gelbbauchunke und des Feuersalamanders eingegangen.
Beobachtungsschwerpunkte
Kleinbiotope und Sonderstandorte
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Amphibien, Schutzmaßnahmen

Einheimische Reptilien schützen und fördern

Praxismerkblatt – Einheimische Reptilien schützen und fördern

Ein Reptilienlebensraum muss alle von den darin vorkommenden Arten benötigten Ressourcen bereitstellen. Diese umfassen Versteckplätze, Sonnenplätze, Nahrung-, Eiablage- oder Trächtigkeitsplätze sowie Winterquartiere. Die Qualität des Lebensraums wird im Wesentlichen durch die Verfügbarkeit dieser Ressourcen bestimmt.
Je nach Art und Region sind Reptilien in ganz unterschiedlichen Lebensräumen vorzufinden. In den intensiv genutzten Kulturlandschaften ohne Kleinstrukturen und Saumbiotope sowie in geschlossenen, dichten Wäldern fehlen sie jedoch oftmals.
Lichte Wälder auf felsigem oder steinigem Untergrund an wärmebegünstigten Hanglagen gehören zu den wichtigsten Reptilienlebensräumen. Ebenso wertvoll sind Windwurfflächen sowie Holzschläge und auch Verbauungen entlang von Straßen und Wegen im Wald.

Dieser von der Schweizer Organisation „karch“ veröffentliche Artikel gibt Auskunft über die Gefährdungsursachen der Reptilien im Wald und welche waldspezifischen Maßnahmen unternommen werden können, um die Lebensraumqualität der Tiere zu verbessern.
Beobachtungsschwerpunkte
Kleinbiotope und Sonderstandorte
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Schlagwörter
Reptilien, Lebensräume, Schutzmaßnahmen

Millionenvolk im Wald – Biologie und Bedeutung der Roten Waldameisen

Rote Waldameisen kommen fast überall vor: im Wald, am Waldrand, in Hecken, in Wiesen oder Zwergstrauchheiden. Alle Waldameisenarten bauen kunstvolle Ameisenhaufen, die niedrig und flach sein können, aber auch hoch und steil. In einem Haufen können bis zu einer Million Ameisen leben, je nach Art und Jahreszeit mit einer oder 1000 Königinnen, zahlreichen Arbeiterinnen, mit Männchen oder nur als reiner „Weiberhaufen“. Ameisenhaufen sind nicht nur hübsch anzuschauen, Ameisenvölker spielen auch eine wichtige Rolle im Ökosystem Wald: Sie tragen zur Begrünung der Wälder bei, bieten zahlreichen Tierarten Unterschlupf und dienen insektenfressenden Vogelarten als Nahrungsquelle.

In dem vom Amt für Wald Graubünden verfassten Faktenblatt werden die Funktionen der Ameisen im Wald, der Aufbau von Ameisenhaufen sowie das soziale Gefüge und die unterschiedlichen Aufgaben von Königin, Arbeiterinnen und Männchen erklärt. Ebenfalls wird vermittelt, wie die Kommunikation und Orientierung zwischen den Ameisen funktioniert. Das Faktenblatt enthält viele anschauliche Beispiele und interessante Zahlen und Fakten zu den Waldameisen.
Beobachtungsschwerpunkte
Spezielle Tierarten
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Waldameisen, Grünspecht, Waldschutz

Habitatbäume im Wirtschaftswald – Ökologischer versus ökonomischer Wert

Alte Bäume mit Totästen, Höhlen, Rissen und großen Kronen sind Überlebensinseln für viele auf Alters- und Zerfallsphasen von Holz spezialisierten Pflanzen und Tiere. In Wirtschaftswäldern sichern sie den Artenreichtum von Insekten, Vögeln, Moosen, Flechten oder Pilzen. Das Schweizer Bundesamt für Umwelt empfiehlt daher fünf bis zehn solcher Habitatbäume pro Hektar Waldfläche. Ihre Erhaltung stellt jedoch eine gewisse finanzielle Belastung für Holzbaubetriebe dar.

Anhand eines Badener Forstbetriebs schlägt dieser Artikel ein Modell vor, mit dem sich das Verhältnis von ökologischem und ökonomischem Wert von Habitatbäumen auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen lässt. Aufgrund der unterschiedlichen Altersstruktur nicht nur der Schweizer Wälder ist das flexible Modell starren Quoten überlegen.
Beobachtungsschwerpunkte
Höhlenbäume/Habitatbaumgruppen
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Grafiken
Schlagwörter
xylobiont, Habitatbäume, Wirtschaftlichkeit, Eiche, Holzbau, Baden, Schweiz

Der Wienerwald als Biomasselieferant?

Der Wald im Biosphärenpark Wienerwald wird als potenzielle Energieholzressource betrachtet.
Eine vom Biosphärenpark Wienerwald Management durchgeführte Studie befasste sich damit, welches Potenzial zur Entnahme von Biomasse prinzipiell zur Verfügung steht und untersuchte das Nutzungspotenzial unter Beibehaltung der Kriterien der ökologischen Nachhaltigkeit.
Die Studie ergab, dass von den untersuchten Organismengruppen fast alle enge Beziehungen zu Totholz aufweisen. Bis zu 50% der Arten sind direkt auf das Vorhandensein von Totholz angewiesen. Aufgrund einer hohen Anzahl totholzbewohnender Arten (v.a. Käfer und Pilze) ist Totholz ein entscheidender Faktor für die Sicherung der Biodiversität im Wald.

Obwohl kein eindeutiger Schwellenwert für den Anteil an Totholz im Wirtschaftswald festgelegt werden kann, kann auf Basis der vorliegenden Studie eine Empfehlung für Wirtschaftswälder gegeben werden.
So sollten im Wienerwald zwischen 5-10% des Vorrats (v.a. Buche, Eiche und andere Laubhölzer) als Totholzanwärter oder Totholzbäume zur Verfügung stehen. Zur Erreichung dieses Ziels wird eine Liste von Empfehlungen und Maßnahmen präsentiert. Als Beispiel dafür, dass die außer Nutzung Stellung von Bäumen mit geringem wirtschaftlichem Wert durchführbar ist, wird ein Beispiel aus Nordrhein-Westfalen erläutert.
Beobachtungsschwerpunkte
Totholz
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Grafiken
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Energieholz, Nutzungspotenzial, Totholz

Alte Bäume – Bedrohte Biotope von Holzkäfern

Holzkäfer und andere Tierarten, die auf alte Bäume angewiesen sind, verlieren zunehmend ihren Lebensraum. In den Nutzwäldern, die unsere Kulturlandschaft dominieren, erreichen Bäume selten ihre maximale Lebensdauer. Alte Bäume – sogenannte Veteranenbäume – sind daher seltene Paradiese für unzählige bedrohte Tierarten.

Im Artikel erfahren Sie unter anderem, warum Baumveteranen für Käfer so wichtig sind, was sich neben Holzpilzkäfer und Mulmkäfer noch auf Veteranenbäumen tummelt oder warum bei einem Forschungsprojekt in Schleswig-Holstein sechs ausgewählte Alleen fast 20% aller Arten von Totholzkäfern Deutschlands aufwiesen.
Beobachtungsschwerpunkte
Höhlenbäume/Habitatbaumgruppen
Totholz
Kategorien
Vertiefende Ökologie
Zahlen und Fakten
Schlagwörter
Totholz, Holzkäfer, xylobiont, Mulm, Eremit, Schleswig-Holstein